Trink lokal, think global – ein anderer Weinbau ist möglich.

Brandenburg ist ein junges Weinland, das vom Klimawandel profitiert: Die Anbaugrenze verschiebt sich weiter nach Norden.

 

 In Baruth wachsen Reben, die den Bedingungen vor Ort angepasst sind. Das erlaubt eine ökologische Bewirtschaftung, die den Boden schützt und der Natur Raum lässt. Hier geht es weniger um Ertrag als um Prozesse.

Bei den Weinsorten handelt es sich um pilzresistente Neuzüchtungen – die Weißweine Helios, Johanniter, Solaris und Muscaris sind für das hiesige Klima und den Sandboden geeignet. Die Sorten ermöglichen eine geschmackliche Vielfalt vom fruchtbetonten, würzigen Dessertwein bis hin zu einem trockenen, säurebetonten Terrassenwein.

Wie alles begann

2006 begannen die Rekultivierungsarbeiten eines lokalen Weinbergs auf dem Baruther Mühlenberg.

Im Unterschied zum zunehmend flurbereinigten und großflächig monokulturell betriebenen Weinbau sind unsere Aktivitäten darauf ausgerichtet, die klassische Grenzziehung zwischen Kultur- und Landwirtschaft aufzubrechen.

Was heißt das?

Jenseits von Marktgängigkeit und Handel betrachten wir den Weinbau als ganzheitlichen Wertschöpfungsprozess, zu dem die landwirtschaftliche Dimension ebenso gehört wie ökologische und kulturelle Aspekte und deren Vermittlung.

Der Weinberg ist der Ort, an dem alle Stufen dieses Prozesses – vom Pflanzen und der Pflege, von der gemeinsamen Weinbergsarbeit mit Rebpaten bis zum Weinbergfest – zusammen erlebt und reflektiert werden können.

Anfahrt zum Weinberg